Wer verantwortlich ist
German Vater, Fritzlar, Hessen
Ladungsfähige Anschrift:
c/o MDC#808, Welserstraße 3, 87463 Dietmannsried
E-Mail: info@inwebdesign.net
Telefon: +49 176 27359450
Eine Datenschutzbeauftragte oder einen Datenschutzbeauftragten gibt es nicht; die Voraussetzungen des § 38 BDSG liegen nicht vor. Fragen zum Datenschutz gehen an die Adresse oben.
Zwei Rollen, die man auseinanderhalten muss
Beim Besuch dieser Website sind wir Verantwortlicher im Sinne der DSGVO. Was dabei anfällt, steht in den nächsten Abschnitten — es ist wenig.
Beim Betrieb deiner Instanz ist das anders: dort verarbeiten wir Daten in deinem Auftrag. Verantwortlicher bist dann du, wir sind dein Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO. Der Vertrag darüber (AVV) wird beim Bestellvorgang mit einbezogen. Das ist keine Förmlichkeit: in deinen Belegen stehen Namen und Anschriften von Lieferanten und deren Beschäftigten, und für die stehst du gerade, nicht wir.
Beim Besuch dieser Website
Ohne deine Zustimmung: keine Cookies, keine Messung, keine Verbindung zu Dritten. Schriften, Bilder und Skripte kommen ausschließlich von unserem eigenen Server. Insbesondere werden keine Schriften bei Google geladen — sonst ginge deine IP-Adresse dorthin, ohne dass du das gewollt hättest.
Das ist keine Absichtserklärung: vor deiner Zustimmung wird schlicht nichts geladen, was nicht von hier kommt. Was passiert, wenn du zustimmst, steht im nächsten Abschnitt.
Zugriffsprotokolle. Der vorgelagerte Webserver schreibt für jeden Abruf mit: die vollständige IP-Adresse des anfragenden Geräts, Datum und Uhrzeit samt Zeitzone, die aufgerufene Domain, das HTTP-Verfahren und den Pfad, den Antwortstatus, die übertragene Datenmenge, den vom Browser gemeldeten Verweis (Referrer) und die Kennung des Browsers (User-Agent).
Das dient dem sicheren und störungsfreien Betrieb und der Abwehr von Angriffen; Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Die Protokolle werden nicht mit anderen Daten zusammengeführt und nicht für Reichweitenmessung ausgewertet.
Gelöscht wird rollierend, spätestens nach sieben Tagen — für Zugriffs- wie für Fehlerprotokolle. Die Protokolle werden täglich umgelegt, und die umgelegten fallen nach sechs Tagen; ein einzelner Eintrag lebt damit höchstens sieben.
Nur mit deiner Zustimmung: Reichweitenmessung
Wir würden gern wissen, wie diese Seite benutzt wird. Dafür fragen wir — mit einem Banner, auf dem Ablehnen genauso leicht ist wie Zustimmen. Es gibt kein Kreuz zum Wegklicken, weil Wegklicken weder Ja noch Nein wäre; die Voreinstellung ist Nein.
Stimmst du zu, laden wir den Google Tag Manager und darüber Google Analytics 4 — beides von Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Google verarbeitet dabei auch in den USA, gestützt auf Standardvertragsklauseln.
Wir wollen damit wissen, wie viele Menschen die Seite besuchen, über welche Wege sie kommen und welche Abschnitte sie lesen. Was dabei verarbeitet wird: die aufgerufenen Seiten, Zeitpunkt und Dauer, ungefährer Standort auf Ebene der Stadt, Gerätetyp, Browser und Betriebssystem sowie die verweisende Adresse.
Cookies. Analytics setzt _ga und ein zweites Cookie, das auf _ga_ beginnt. Beide dienen dazu, wiederkehrende Besuche auseinanderzuhalten, und laufen nach 400 Tagen ab — das ist die Höchstdauer, die Browser für solche Cookies überhaupt noch zulassen. Löschst du sie im Browser, sind sie sofort weg.
Deine IP-Adresse wird nicht gespeichert. Google Analytics 4 verwendet sie nur, um den ungefähren Standort abzuleiten, und verwirft sie danach. Anders als beim Vorgänger gibt es dafür keinen Schalter — es ist fest eingebaut. Ein Personenbezug bleibt trotzdem: die Kennung im Cookie ist einer. Deshalb fragen wir.
Wie lange Google die Daten hält: zwei Monate, für Ereignis- wie für Nutzerdaten — die kürzeste Einstellung, die Google anbietet. Die Frist verlängert sich auch nicht durch neue Besuche; die entsprechende Option ist abgeschaltet. Es wäre schlecht zusammengegangen, Kunden die Löschung ihrer Belege nach dreißig Tagen zuzusagen und Besucherdaten vierzehn Monate zu halten.
Was wir abgeschaltet haben: Google Signals (die geräteübergreifende Verknüpfung mit Google-Konten) ist aus, und die Weitergabe der Daten an Google für eigene Zwecke — Produktverbesserung, Benchmarking, Empfehlungen — steht auf allen Optionen aus. Es findet keine Werbung, kein Remarketing und keine Zielgruppenbildung statt.
Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung — § 25 Abs. 1 TDDDG für das Speichern und Auslesen auf deinem Gerät, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO für die Verarbeitung danach.
Stimmst du nicht zu, wird der Tag Manager gar nicht erst geladen. Nicht gedrosselt, nicht anonymisiert, nicht im „Consent Mode“ — gar nicht. Es geht dann keine einzige Verbindung zu Google hinaus.
Deine Entscheidung merken wir uns im lokalen Speicher deines Browsers (localStorage), zusammen mit dem Zeitpunkt — das ist der Nachweis, den Art. 7 Abs. 1 DSGVO verlangt. Es ist kein Cookie und wird nicht übertragen.
Ändern kannst du sie jederzeit über „Cookie-Einstellungen“ im Fuß jeder Seite. Widerrufst du, laden wir die Seite neu — ein einmal geladener Tag Manager lässt sich nicht mehr entfernen, und so zu tun, als ob, wäre gelogen. Für die Zeit davor bleibt der Widerruf ohne Wirkung; das ist bei jeder Einwilligung so (Art. 7 Abs. 3 DSGVO).
Wenn du uns schreibst oder ein Formular benutzt
E-Mail. Wir verarbeiten deine Nachricht und deine Adresse, um zu antworten. Grundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, wenn es um einen Vertrag geht, sonst lit. f.
„Zu deiner Instanz“. Trägst du dort deine E-Mail-Adresse ein, gleichen wir sie mit unserem Verzeichnis ab und schicken dir die Adresse deiner Instanz. Die Antwort auf der Seite ist bewusst immer dieselbe — sie verrät nicht, ob es zu einer Adresse eine Instanz gibt.
Kündigung. Auf /kuendigen brauchen wir deine E-Mail-Adresse und schicken dir einen Bestätigungslink. Ohne diesen Zwischenschritt könnte jeder jeden kündigen, der eine fremde Adresse errät.
Bestellung und Zahlung
Die Zahlung läuft über Stripe Payments Europe, Ltd., 1 Grand Canal Street Lower, Dublin, Irland. Zahlungsdaten — Kartennummer, Bankverbindung — gehen direkt an Stripe und erreichen unsere Server nie. Stripe verarbeitet sie zum Teil als eigener Verantwortlicher; dafür gilt die Datenschutzerklärung von Stripe.
Wir selbst erfahren aus dem Vorgang deine E-Mail-Adresse, die Kennung des Abonnements und dessen Zustand. Mehr brauchen wir nicht: die Abrechnungsdaten bleiben bei Stripe und liegen nicht in deiner Instanz. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Stripe verarbeitet auch in den USA. Grundlage dafür sind die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission.
E-Mails, die das System verschickt
Einladungen, Bestätigungen und Hinweise verschicken wir über einen eigenen Dienst, der die Nachrichten an Google Ireland Limited (Google Workspace) übergibt. Dabei werden Empfängeradresse und Inhalt der Nachricht verarbeitet, und es wird festgehalten, ob eine Adresse dauerhaft unzustellbar ist — sonst schicken wir weiter Nachrichten an ein Postfach, das es nicht mehr gibt. Google verarbeitet dabei auch in den USA, gestützt auf Standardvertragsklauseln.
Die Preview und Neuigkeiten für Interessenten
Wer unter Erst mal anschauen eine Preview-Instanz anfordert, gibt uns seine E-Mail-Adresse. Wir schicken einen Bestätigungslink; erst der Klick darauf legt die Instanz an und trägt die Adresse in unsere Liste der Interessenten ein. Was du nicht bestätigst, löschen wir nach drei Tagen.
Wozu: um dir die Preview zuzustellen — Bestätigungslink, Zugang, Hinweis auf das Ende. Rechtsgrundlage dafür ist die Anbahnung eines Vertrags auf deine Anfrage hin (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Neuigkeiten zu Jubeljahr, in der Regel ein- bis zweimal im Monat, schicken wir nur, wenn du beim Anfordern den Haken dafür setzt; Rechtsgrundlage ist dann deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die du mit dem Bestätigungslink bekräftigst. Widerrufen kannst du sie jederzeit über den Abmeldelink in jeder Nachricht oder formlos per E-Mail — die Preview läuft davon unabhängig weiter und ab.
Wohin: die Adresse liegt in unserem Verzeichnis der Instanzen und in unserem Newsletter-System, beides auf denselben Servern in Deutschland wie alles andere. Die drei Nachrichten der Preview selbst (Bestätigungslink, Zugang, Ende) gehen den Weg, der oben unter „E-Mails, die das System verschickt“ steht; der Newsletter danach den Weg unter „Der Newsletter“.
Die Instanz selbst: enthält erfundene Beispieldaten und das, was du darin hochlädst. Nach sieben Tagen wird sie samt Datenbank und Dateien gelöscht, ohne Sicherung. Für die Preview schließen wir keine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung; lade darum keine Belege hoch, die Persönliches über andere enthalten.
Wie lange: mit dem Haken bleibt die Adresse auf der Interessentenliste, bis du dich abmeldest; ohne ihn steht sie nur im Verzeichnis der Instanzen. Dass es eine Preview gab, merken wir uns dort, damit dieselbe Adresse nicht jede Woche eine neue zieht.
Der Newsletter: Kunden und Interessenten
Ein- bis zweimal im Monat schreiben wir, was sich an Jubeljahr geändert hat. Dafür führen wir zwei Listen: die Kunden, die mit dem Kauf ihre Adresse hinterlassen haben, und die Interessenten, die sie uns für eine Preview gegeben haben.
Kunden: Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse, Bestandskunden über eigene, ähnliche Leistungen zu informieren (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, § 7 Abs. 3 UWG). Du kannst dem jederzeit widersprechen — über den Abmeldelink in jeder Nachricht oder formlos per E-Mail —, und mit dem Ende deines Vertrags nehmen wir dich von der Liste. Interessenten: Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), siehe unten bei der Preview.
Wohin: die Listen liegen in unserem eigenen Newsletter-System auf denselben Servern in Deutschland wie alles andere. Den Versand übernimmt Sendinblue SAS (Brevo), Paris, auf Servern in Frankreich, Belgien und Deutschland; Brevo verarbeitet dabei deine Adresse und den Inhalt der Nachricht und hält fest, ob eine Adresse unzustellbar ist. Brevos Support kann im Einzelfall aus den USA oder Indien auf Daten zugreifen, gestützt auf Standardvertragsklauseln. Die Vereinbarung dazu steht bei den Unterauftragnehmern.
Deine Instanz: was darin verarbeitet wird
Jeder Kunde bekommt einen eigenen Container auf einem Server in Deutschland (Hetzner Online GmbH, Gunzenhausen/Falkenstein) — mit eigener Datenbank, eigener Adresse und eigenen Schlüsseln. Es gibt keine gemeinsame Datenbank, in der die Buchhaltung mehrerer Kunden nebeneinander läge.
Darin verarbeitet werden:
- deine Belege als Bild oder PDF und die daraus gelesenen Werte — Datum, Betrag, Steuer, Gegenpartei, Verwendungszweck
- Kontoumsätze aus CSV- oder PDF-Auszügen
- die Zuordnungsregeln, die aus deinen Entscheidungen entstehen
- Konto- und Anmeldedaten der Nutzer deiner Instanz: Benutzername, E-Mail-Adresse und die öffentlichen Schlüssel der Passkeys
Es gibt kein Passwort. Angemeldet wird sich ausschließlich mit Passkeys (FIDO2/WebAuthn). Der private Schlüssel verlässt dein Gerät nie und erreicht uns nie.
In Belegen stehen zwangsläufig personenbezogene Daten Dritter — Lieferanten, deren Beschäftigte, gelegentlich deine eigenen Kunden. Genau dafür gibt es den AVV.
Wie ein Beleg gelesen wird
Das ist der Punkt, an dem etwas deinen Container verlässt, und deshalb steht er hier ausführlich.
Lädst du ein Foto oder eine PDF hoch, wird die Datei an unseren Belegdienst übergeben. Der läuft auf unserer eigenen Hardware im selben Rechenzentrum in Deutschland und erledigt zwei Schritte: die Zeichen im Bild erkennen und aus dem Text die Werte deuten.
Das Sprachmodell dafür läuft auf unseren eigenen Servern. Es geht kein Beleg an OpenAI, Google, Anthropic oder einen anderen Anbieter, und es wird nichts zum Training irgendeines Modells verwendet.
Der Belegdienst speichert nichts. Was hereinkommt, wird gelesen und weggeworfen; es gibt dort keine Ablage und keine Warteschlange auf der Festplatte. Fällt der Dienst mitten im Lesen aus, ist die Datei weg und der Vorgang muss wiederholt werden — das ist so gewollt.
Der Beleg selbst bleibt in deiner Instanz und wird dort nach den Fristen unten gelöscht.
Der Weg über Telegram — freiwillig
Du kannst Belege per Telegram schicken. Wer das tut, sollte wissen: das Foto läuft dann über Telegram Messenger Inc. und deren Server, bevor es uns erreicht. Auf diese Übertragung haben wir keinen Einfluss, und sie unterliegt der Datenschutzerklärung von Telegram.
Der Weg ist ausdrücklich optional. Wer ihn nicht will, lädt Belege direkt in seiner Instanz hoch — dann verlässt nichts das Haus außer zum Belegdienst oben. Unser Bot bewahrt nichts auf: er reicht den Beleg an deine Instanz durch und speichert weder Bild noch gelesenen Text.
Der Weg über E-Mail — freiwillig
Jede Instanz kann eine eigene Adresse für Belege bekommen, etwa kennung-geheimnis@belege.jubeljahr.com. Was du dorthin weiterleitest, nimmt unser Mailserver an und übergibt die Anhänge an deine Instanz — dort werden sie wie ein Upload gelesen. Die Mail selbst wird sofort nach der Übergabe gelöscht; ihr Text wird nicht ausgewertet, nur Anhänge zählen. Ist deine Instanz gerade nicht erreichbar, wartet die Mail bis zu einem Tag auf unserem Server und wird dann verworfen.
Der Weg ist optional und läuft über unseren eigenen Server in Deutschland, ohne Drittanbieter. Angenommen wird nur, was von einer Absenderadresse kommt, die du in deiner Instanz freigegeben hast; alles andere wird ohne Antwort verworfen. Der Transport zu uns ist verschlüsselt, soweit der sendende Mailserver das unterstützt (STARTTLS), nicht Ende-zu-Ende.
Der Weg über Google Drive — freiwillig
Du kannst einen Ordner in deinem Google Drive für ein Konto von Jubeljahr freigeben, so wie du ihn für eine Kollegin freigeben würdest. Jubeljahr liest dann genau diesen Ordner — nicht dein übriges Drive — und verschiebt gelesene Dateien in einen Unterordner. Die Freigabe erteilst du bei Google LLC selbst und nimmst sie dort jederzeit zurück; Google sieht dabei, dass dieses Konto auf den Ordner zugreift.
Der Weg ist optional. Die Dateien bleiben in deinem Drive; deine Instanz behält nur die gelesene Fassung, bis die Löschfrist sie nach der Übergabe holt.
Wenn du uns schreibst
Über das Kontaktformular verarbeiten wir deine E-Mail-Adresse, deinen Namen — falls du ihn angibst — und den Text deiner Nachricht. Dazu die Seite, von der aus du geschrieben hast, damit wir die Frage einordnen können.
Wozu: um zu antworten. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an der Bearbeitung von Anfragen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); geht es um einen Vertrag mit dir oder dessen Anbahnung, ist es Art. 6 Abs. 1 lit. b.
Wohin: die Nachricht geht in unser Postfach und wird zusätzlich in unserem Redaktionssystem abgelegt — beides auf denselben Servern in Deutschland, die auch alles andere tragen. Für den Versand gilt, was oben zum Mailversand steht.
Wie lange: bis die Sache erledigt ist und keine Rückfragen mehr zu erwarten sind, längstens sechs Monate danach. Betrifft deine Anfrage einen Vertrag, gelten die handels- und steuerrechtlichen Fristen.
Ein Captcha setzen wir nicht ein. Gegen automatisch verschickte Anfragen steht ein Feld im Formular, das nur ein Programm ausfüllt — dafür wird nichts an Dritte übermittelt und nichts über dich gespeichert.
Wie lange etwas bleibt
- Nach dem DATEV-Export werden Belege und Arbeitsdaten gelöscht. Voreinstellung: 30 Tage, davor eine Bestätigungsfrist von 14 Tagen. Beides kannst du in deiner Instanz ändern.
- Dateien ohne Buchung werden nach derselben Frist entfernt.
- Gelernte Zuordnungsregeln überdauern die Löschung der Buchungen: Damit die Kategorisierung nicht nach jeder Periode von vorn lernt, merkt sich deine Instanz je Zahlungspartner die zuletzt gewählte Kategorie. Dafür bleibt der Name des Partners gespeichert — weitere Angaben der gelöschten Buchungen nicht. Die Regeln verlassen deine Instanz nicht, sind dort einsehbar und löschbar und fallen spätestens mit dem Vertragsende.
- Zwischenstände der Belegerkennung — was beim Lesen eines Belegs kurzzeitig anfällt, damit du den Fortschritt siehst — werden nach 24 Stunden gelöscht, unabhängig von allem anderen.
- Sicherungen der Instanz entstehen nächtlich, damit sich der Betrieb nach einem Ausfall wiederherstellen lässt. Sie werden nach sieben Tagen automatisch entfernt. Das heißt auch: Gelöschtes ist aus dem laufenden Betrieb sofort weg, kann aber bis zu sieben Tage in einer Sicherung fortbestehen. Ein Rückholdienst für einzelne Belege ist das nicht.
- Bei Vertragsende wird der gesamte Container samt Datenbank und allen verbliebenen Belegen gelöscht. Eine Wiederherstellung auf Zuruf findet nicht statt.
- Zugriffs- und Fehlerprotokolle der Website: spätestens sieben Tage.
- Analytics — nur nach deiner Zustimmung: zwei Monate bei Google, die Cookies auf deinem Gerät 400 Tage.
- Rechnungs- und Vertragsdaten bewahren wir auf, solange handels- und steuerrechtliche Fristen es verlangen (in der Regel sechs bis zehn Jahre, § 147 AO, § 257 HGB). Das betrifft die Abrechnung, nicht deine Belege.
Über jede planmäßige Löschung wird ein Protokolleintrag mit Prüfsumme geschrieben — ohne den Inhalt. Damit lässt sich belegen, dass gelöscht wurde, ohne aufzubewahren, was gelöscht wurde.
Wer die Daten sonst noch sieht
| Wer | Wofür | Ort |
|---|---|---|
| Hetzner Online GmbH | Rechenzentrum, auf dem alles läuft | Deutschland |
| Belegdienst (eigene Hardware) | Belege lesen und deuten | Deutschland |
| Google Ireland Limited | Versand der System-E-Mails und der Mails, die eine Instanz im Auftrag des Kunden verschickt (Belege ans Collmex-Postfach, Export-Pakete an die Kanzlei) | EU, teils USA |
| Google Ireland Limited | Tag Manager und Analytics — nur mit deiner Zustimmung | EU, teils USA |
| Stripe Payments Europe, Ltd. | Zahlung — eigener Verantwortlicher | EU, teils USA |
| Telegram Messenger Inc. | nur wenn du den Telegram-Weg nutzt | außerhalb der EU |
Mit den Auftragsverarbeitern bestehen Verträge nach Art. 28 DSGVO. Wer im Auftrag an den Daten deiner Instanz mitwirkt, steht einzeln unter Unterauftragnehmer; was wir dabei tun und lassen, in der Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung. Darüber hinaus geben wir Daten nur weiter, wenn wir gesetzlich dazu verpflichtet sind.
Keine automatisierte Entscheidung über dich
Der Dienst schlägt Konten vor, er entscheidet nicht. Jeder Vorschlag wird dir gezeigt und wird erst durch deine Freigabe zur Buchung. Eine automatisierte Entscheidung im Sinne des Art. 22 DSGVO findet nicht statt — und eine Bewertung deiner Person („Profiling“) ebenfalls nicht.
Deine Rechte
Du hast das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch gegen Verarbeitungen, die auf berechtigtem Interesse beruhen (Art. 21). Eine einmal erteilte Einwilligung kannst du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
Wende dich dafür an info@inwebdesign.net. Betrifft deine Anfrage Daten, die in einer Kundeninstanz liegen, ist der Betreiber dieser Instanz der richtige Adressat — wir leiten die Anfrage dann weiter, statt sie zu beantworten.
Du kannst dich außerdem bei einer Aufsichtsbehörde beschweren. Zuständig ist die Behörde des Landes, in dem wir sitzen — das ist Hessen: Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Gustav-Stresemann-Ring 1, 65189 Wiesbaden.
