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Buchhaltung geschieht in Zeiträumen. Das Steuerbüro will den Juli, nicht „alles seit letztem Mal“, und die Umsatzsteuer-Voranmeldung fragt nach dem Monat oder dem Quartal. Deshalb kennt Jubeljahr Buchungsperioden: Monat, Quartal, Halbjahr oder Jahr, einstellbar unter Einstellungen → Buchhaltung → Periode. Alles, was die Periode betrifft, hängt an ihr.
Der Weg einer Periode
- Läuft. Solange das Periodenende in der Zukunft liegt, kommen Buchungen herein und werden geprüft und freigegeben. Exportiert wird noch nicht: Was heute exportiert würde, wäre morgen unvollständig.
- Abgeschlossen. Ab dem Tag nach dem Periodenende ist sie fertig — wenn nichts mehr offen ist. Eine offene Buchung hält den Export auf, und die Seite sagt, wie viele es sind. „Export fällig“ heißt: abgeschlossen, aber noch nicht exportiert.
- Exportiert. Der Buchungsstapel ist erzeugt und liegt zum Herunterladen an der Periode, mit Belegen als ZIP. Eine Periode geht ganz oder gar nicht; ein Nachzügler, der später hereinkommt, bildet einen zweiten Stapel derselben Periode.
- Übergabe bestätigt. Der Klick, der sagt: Das Steuerbüro hat den Stapel. Erst jetzt beginnt die Löschfrist zu laufen — ab Periodenende gezählt, mit Schonfrist, wenn die Bestätigung spät kommt. Ein Widerruf hält sie wieder an.
Wo du das siehst
Unter Perioden steht jede Periode mit ihren Zahlen: offen, freigegeben, exportiert, gelöscht. Daneben der Stand der Frist in Worten, und die Knöpfe, die gerade Sinn ergeben: Exportieren, Übergabe bestätigen, Widerrufen. Im Menü steht an „Perioden“ die Zahl der abgeschlossenen Perioden, die noch etwas brauchen — Export oder Bestätigung.
Unter Freigegeben stehen die freigegebenen Buchungen je Periode, mit dem Knopf „Fertig zum Export“ dort, wo die Periode abgeschlossen ist und nichts mehr offen.
Was die Periode nicht ist
Sie ist keine Grenze fürs Einreichen: Ein Beleg vom Juli, der im September auftaucht, wird mit seinem Julidatum gebucht und landet in der Juli-Periode, als Nachzügler. Und sie ist keine Steuerfrist — wann die Voranmeldung abzugeben ist, sagt dein Steuerbüro, nicht diese Seite.
Häufige Fragen
- Welche Periode soll ich wählen?
- Die, in der dein Steuerbüro arbeitet. Wer monatlich Umsatzsteuer voranmeldet, exportiert meist monatlich; wer vierteljährlich meldet, vierteljährlich. Einstellbar unter Einstellungen → Buchhaltung → Periode; die Perioden-Seite zeigt danach den Stand je Periode.
- Warum kann ich den Juli nicht exportieren, obwohl alles freigegeben ist?
- Weil noch eine Buchung des Juli offen ist — vielleicht ein Nachzügler aus einem späten Abruf. Der Export nimmt eine Periode ganz oder gar nicht, damit beim Steuerbüro nicht zwei halbe Stapel für denselben Monat liegen. Die Perioden-Seite nennt die Zahl der offenen Buchungen neben dem Knopf.
Passt dazu
- Was ist ein DATEV-Buchungsstapel?Eine Textdatei mit einer Zeile je Buchung, die der Steuerberater einliest, statt alles abzutippen. Was drinsteht und was sie nicht ist.
- Warum Jubeljahr löscht — die Durchgangsstation erklärtSoftware, die deine Belege absichtlich löscht, klingt erst einmal falsch. Warum es das Gegenteil ist, wer wirklich aufbewahren muss — und die Wächter, die dafür sorgen, dass nie etwas zu früh verschwindet.
- Die Umsatzsteuer-Voranmeldung — was da jeden Monat fällig istEingenommene Umsatzsteuer minus gezahlte Vorsteuer, gemeldet ans Finanzamt — monatlich oder je Quartal. Wer wie oft melden muss, welche Fristen gelten und woher die Zahlen kommen sollten.
Wer das nicht selbst sortieren will
Jubeljahr ist eine Vorbuchhaltung als Durchgangsstation: Belege kommen herein, werden vorkategorisiert, du prüfst und gibst frei, heraus geht ein DATEV-Buchungsstapel — und danach wird gelöscht. Eine vollständige Buchhaltung ist es nicht: keine Bilanz, keine Salden, keine Steuerberechnung.
Was Jubeljahr macht