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Die Auswertung ist die Seite, die sagt, was gerade in deinen Konten steht. Nicht mehr: Sie rechnet über die Buchungen, die in der Instanz liegen, und sie beurteilt nichts. Nach dem Export und der Löschfrist verschwinden die Buchungen, und mit ihnen diese Zahlen. Wer sie behalten will, druckt sie.
Was gerechnet wird
- Eingegangen und ausgegeben, als Summen über den Zeitraum, den die Instanz gerade trägt.
- Nach Steuersatz: dieselben Summen, aufgeteilt nach 19, 7 und 0 Prozent, mit der Spalte „darin enthalten“, dem rechnerischen Steueranteil. Das ist die Grundlage für die Umsatzsteuer-Voranmeldung.
- Je Konto: Bank, Stripe, PayPal, Kontist, Privat — was über welches Geld lief. Das Geldtransit-Konto sollte dabei auf null gehen.
- Verlauf: die Monate nebeneinander.
- Bewirtung: der Betrag, der nach der 70/30-Regel als Betriebsausgabe zählt — als Rechnung, nicht als Rat, siehe Bewirtungsbeleg.
Was bewusst fehlt
Drei Sätze oben auf der Seite sagen, was nicht mitgezählt ist, jeweils mit Zahl: Buchungen ohne Kategorie fehlen in den Summen nach Steuersatz, weil ohne Kategorie kein Satz feststeht. Buchungen in Fremdwährung ohne Eurowert fehlen überall, bis jemand den Eurowert einträgt. Buchungen aus einer Testverbindung fehlen ganz. Eine Auswertung, die diese Fälle still verschluckt, wäre falsch, ohne dass es jemand merkt.
Die Ausdrucke
Dieselben Zahlen als PDF, so wie ein Steuerbüro sie fragt: Summen- und Saldenliste, Journal, UStVA-Kennziffern, Anlage EÜR, Dauerfristverlängerung, Verfahrensdokumentation. Was jedes Blatt enthält und was du selbst prüfst, steht unter Ausdrucke.
Häufige Fragen
- Warum stimmen die Summen nicht mit meinem Kontoauszug überein?
- Weil die Auswertung nur zählt, was in der Instanz liegt: Buchungen mit Kategorie, in Euro, nicht aus einer Testverbindung. Buchungen ohne Kategorie fehlen in den Summen nach Steuersatz, Fremdwährung ohne Eurowert fehlt überall — und die Seite sagt das oben in einem Satz, samt Zahl.
- Ist das meine Gewinnermittlung?
- Nein. Es sind Summen über Konten, keine Beurteilung. Was davon Betriebsausgabe ist, wie Bewirtung oder Privatanteile zu behandeln sind, entscheidet dein Steuerbüro. Der Satz steht auf der Seite und auf jedem Ausdruck.
Passt dazu
- Ausdrucke — was Jubeljahr für dich ausdruckt, und was du selbst prüfstSechs Blätter aus deinen Buchungen: Summen- und Saldenliste, Journal, die Kennziffern für die Umsatzsteuer-Voranmeldung, die Grundlage für die Dauerfristverlängerung, die vorbefüllte Anlage EÜR und eine Verfahrensdokumentation. Zahlen ohne Beurteilung — was sie enthalten, was nicht, und warum der Satz auf jeder Seite steht.
- Die Umsatzsteuer-Voranmeldung — was da jeden Monat fällig istEingenommene Umsatzsteuer minus gezahlte Vorsteuer, gemeldet ans Finanzamt — monatlich oder je Quartal. Wer wie oft melden muss, welche Fristen gelten und woher die Zahlen kommen sollten.
- Der Bewirtungsbeleg — und die 70/30-TeilungKaum ein Beleg hat so viele Sonderregeln wie der vom Geschäftsessen: eine Teilung in 70 und 30 Prozent, Angaben, die auf dem Bon ergänzt werden — und ein Grund, warum die Steuer hier genauer hinschaut.
Wer das nicht selbst sortieren will
Jubeljahr ist eine Vorbuchhaltung als Durchgangsstation: Belege kommen herein, werden vorkategorisiert, du prüfst und gibst frei, heraus geht ein DATEV-Buchungsstapel — und danach wird gelöscht. Eine vollständige Buchhaltung ist es nicht: keine Bilanz, keine Salden, keine Steuerberechnung.
Was Jubeljahr macht