Jubeljahr

Konten und Kategorien — die zwei Listen in den Einstellungen

Ein Konto sagt, über welches Geld eine Buchung lief. Eine Kategorie sagt, wofür. Warum beides eine Nummer braucht, was Jubeljahr vorgibt, was du änderst, und wann zwei Konten auf derselben Nummer ein Fehler sind.

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In der Buchhaltung hat jede Buchung zwei Seiten: das Konto, über das das Geld lief, und das Gegenkonto, das sagt, wofür. Bei Jubeljahr heißen die beiden Listen Konten und Kategorien, beide unter Einstellungen → Konto. Was ein Gegenkonto ist, erklärt Konto und Gegenkonto; hier geht es um die Pflege der Listen.

Konten: wo das Geld lag

Dein Bankkonto, deine Kasse, dein Guthaben bei Stripe, PayPal oder Kontist, und das Privatkonto für alles, was du aus eigener Tasche bezahlt hast. Jedes Konto trägt eine Nummer im Kontenrahmen, denn sonst vermischen sich zwei Konten in der Buchhaltung und keiner der beiden Stände stimmt mehr.

Jubeljahr setzt die Nummern selbst: das Bankkonto auf 1200 (SKR03) bzw. 1800 (SKR04), Privat auf 1890 bzw. 2180, und jede Verbindung, die du unter Verbindungen anlegst, bekommt ein eigenes Konto mit der nächsten freien Nummer. Ein Konto mit IBAN erkennt die Instanz wieder, etwa wenn der Kontoauszug zur Bankverbindung passt.

Das Akkordeon „Meine Konten“ in den Einstellungen: fünf Konten, Girokonto Volksbank, Geschäftskonto Kontist, PayPal, Privat bezahlt und Stripe, jedes mit Nummer in SKR03 und SKR04 und einem Auswahlkreis für das Standardkonto, dazu „Buchungen umhängen“ je Zeile
Jedes Konto mit seiner Nummer in beiden Kontenrahmen. Die Verbindungen haben ihre eigenen bekommen, das Girokonto ist das Standardkonto, und die Buchungen eines Kontos lassen sich mit einem Klick umhängen.

Das Standardkonto bekommt jede Buchung, die nicht sagt, woher sie kommt: Belege, Fotos, Telegram. Liegen zwei Konten auf derselben Nummer, sagt die Liste es; erlaubt ist das, gemeint ist es fast nie.

Kategorien: wofür

Bewirtung, Bürobedarf, Software, Erlöse 19 %: Kategorien sind die Sprache, in der du buchst. Jede trägt ihre Nummer in SKR03 und SKR04, einen Steuersatz und optional einen BU-Schlüssel für den DATEV-Export. Welcher der beiden Kontenrahmen in den Export geht, stellst du einmal ein, siehe SKR03 oder SKR04.

Die Standardkategorien sind unlöschbar, aber anpassbar: Nummer, Satz, Schlüssel, alles nach Vorgabe deiner Kanzlei. Eigene Kategorien legst du dazu an und löschst sie wieder, solange keine Buchung daran hängt. Die häufig genutzten stehen in der Prüfung vorn, der Rest klappt auf.

Was du beim Löschen bedenkst

Ein Konto mit Buchungen löscht die Instanz nicht stumm. Sie fragt, wohin die offenen Buchungen sollen, hängt sie um und lässt exportierte liegen, denn die stehen in einem Stapel, der beim Steuerbüro angekommen ist. Eine Nummer zu ändern ist dagegen jederzeit harmlos: Sie wirkt auf den nächsten Export, nicht auf vergangene.

Häufige Fragen

Muss ich hier überhaupt etwas eintragen?
Nein. Jubeljahr setzt beim Einrichten ein Bankkonto, ein Privatkonto und gebräuchliche Kategorien mit ihren Nummern in SKR03 und SKR04. Jede Verbindung, die du anlegst, bekommt ihr eigenes Konto mit einer freien Nummer. Ändern musst du nur, wenn deine Kanzlei andere Nummern vorgibt — dann genau dort.
Was passiert mit den Buchungen, wenn ich ein Konto lösche?
Sie werden vorher umgehängt: Die Instanz fragt, auf welches Konto die offenen Buchungen wandern sollen. Was schon exportiert ist, bleibt liegen — es steht in einem Stapel, der beim Steuerbüro angekommen ist. Standardkonten und -kategorien lassen sich gar nicht löschen, nur anpassen.

Passt dazu

Wer das nicht selbst sortieren will

Jubeljahr ist eine Vorbuchhaltung als Durchgangsstation: Belege kommen herein, werden vorkategorisiert, du prüfst und gibst frei, heraus geht ein DATEV-Buchungsstapel — und danach wird gelöscht. Eine vollständige Buchhaltung ist es nicht: keine Bilanz, keine Salden, keine Steuerberechnung.

Was Jubeljahr macht