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Kontist ist eine Bank für Selbständige mit einer eigenen, offenen Schnittstelle. Deshalb geht die Verbindung hier ohne Vermittler: Jubeljahr spricht direkt mit Kontist, und der Zugang dafür gehört dir.
In drei Schritten
- Zugang bei Kontist anlegen. Unter kontist.dev (öffnet in einem neuen Tab)
meldest du dich mit deinem Kontist-Konto an und klickst „Create client“.
Als Redirect URI trägst du die Adresse ein, die dir die Kontist-Karte in
Jubeljahr zeigt — sie endet auf
/api/import-quellen/kontist/rueckkehr. Bei den Scopes hakst du Transactions, Accounts und Offline an. Ohne „Offline“ endet die Verbindung nach einer Stunde. - Client-ID und Secret eintragen. Beides zeigt Kontist nach dem Anlegen. In Jubeljahr unter Einstellungen → Verbindungen → Kontist eintragen, optional ein Datum „Abrufen ab“, dann „Bei Kontist freigeben“.
- Freigeben. Du landest bei Kontist, bestätigst dort, und kommst zurück nach Jubeljahr. Der erste Abruf läuft sofort; danach jede Nacht.
Was gelesen wird
Die gebuchten Umsätze deines Hauptkontos: Datum, Betrag, Gegenseite mit IBAN, Verwendungszweck. Vorgemerkte Umsätze bleiben draußen, bis Kontist sie gebucht hat. Jeder Umsatz wird genau einmal zur Buchung, auch wenn ein Abruf denselben Zeitraum zweimal liest. Die Buchungen landen offen in der Prüfung, mit Kategorievorschlag und deinen Beleg-Regeln.
Nicht gelesen wird alles andere. Die Freigabe ist eine Leseerlaubnis; das Secret deines Zugangs liegt verschlüsselt in deiner Instanz und geht nirgendwohin sonst.
Wenn die Freigabe endet
Kontist gibt Jubeljahr ein Erneuerungstoken mit, das nachts ein frisches Zugangstoken holt — normalerweise merkst du davon nichts. Ziehst du den Zugang bei kontist.dev zurück oder lehnt Kontist die Erneuerung ab, sagt die Karte „Kontist kennt diese Freigabe nicht mehr“, und „Freigabe erneuern“ führt noch einmal zu Kontist. Schon geholte Buchungen bleiben; sie sind deine Buchhaltung, nicht die Verbindung.
Häufige Fragen
- Warum muss ich bei Kontist selbst einen „Client“ anlegen?
- Weil Kontist es so vorsieht: Jeder Zugriff auf ein Konto läuft über einen Zugang, der dem Kontoinhaber gehört. Das dauert eine Minute unter kontist.dev und hat einen Vorteil — du kannst den Zugang dort jederzeit löschen, und damit ist der Zugriff sofort vorbei, egal was in Jubeljahr steht.
- Sieht Jubeljahr mein Kontist-Passwort?
- Nein. Die Anmeldung findet bei Kontist statt, auf deren Seite. Zurück kommt eine Freigabe zum Lesen, die Jubeljahr nachts von selbst erneuert. Überweisen kann sie nicht.
Passt dazu
- Kontoauszug importieren — CSV, PDF, und nichts doppeltDen Export aus dem Onlinebanking hineinwerfen, Vorschau ansehen, übernehmen. Was deutsche Bankdateien eigen macht, warum die Vorschau nichts schreibt — und wieso zweimal einlesen nichts verdoppelt, zwei echte Kaffees aber zwei Buchungen bleiben.
- Beleg-Regeln — deine eigenen Prüfungen, und was sie sicher könnenJubeljahr prüft jeden Beleg mit der Rechenprobe. Wer mehr will, schaltet Regeln dazu: E-Rechnung erwartet, meine USt-IdNr muss draufstehen, Beträge über einer Grenze, Buchungen ohne Beleg. Was eine Regel sicher prüfen kann, was sie nur markiert — und warum es keinen freien Regel-Baukasten gibt.
- Warum Jubeljahr löscht — die Durchgangsstation erklärtSoftware, die deine Belege absichtlich löscht, klingt erst einmal falsch. Warum es das Gegenteil ist, wer wirklich aufbewahren muss — und die Wächter, die dafür sorgen, dass nie etwas zu früh verschwindet.
Wer das nicht selbst sortieren will
Jubeljahr ist eine Vorbuchhaltung als Durchgangsstation: Belege kommen herein, werden vorkategorisiert, du prüfst und gibst frei, heraus geht ein DATEV-Buchungsstapel — und danach wird gelöscht. Eine vollständige Buchhaltung ist es nicht: keine Bilanz, keine Salden, keine Steuerberechnung.
Was Jubeljahr macht