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Ein Passwort ist ein Geheimnis, das man sich merken, eintippen und irgendwo wiederverwenden kann, und genau das ist sein Problem. Ein Passkey ist ein Schlüsselpaar: Die eine Hälfte bleibt auf deinem Gerät und verlässt es nie, die andere kennt deine Instanz. Anmelden heißt, das Gerät bestätigt mit Fingerabdruck, Gesicht oder PIN, dass du es bist. Nichts davon lässt sich abfangen oder auf einer gefälschten Seite eingeben.
Geräte statt Konten
In den Einstellungen unter Zugang siehst du deine Passkeys, jeder mit Namen und Datum, umbenennbar. Ein Passkey ist an das Gerät gebunden, auf dem er entstand, es sei denn, dein Passwort-Manager legt eine Kopie an. Die Instanz sagt dir das je Passkey: „nur auf diesem Gerät“ ist eine Warnung, „vom Passwort-Manager gesichert“ eine Beruhigung.
Den letzten Passkey kannst du nicht entfernen. Das ist kein Bug, sondern die einzige Sperre, die zwischen dir und dem Aussperren steht: Ein Konto ohne Passkey hätte keinen Weg mehr hinein.
Ein zweites Gerät
Der häufigste Rat auf dieser Seite: Richte einen zweiten Zugang ein, solange du noch einen hast. Während der Anmeldung bieten die meisten Browser „Smartphone verwenden“ mit einem QR-Code an; der Passkey entsteht dann direkt auf dem Telefon. Ein Hardware-Schlüssel geht ebenso. Nur ein Gerät, das die Seite nicht erreichen kann, braucht einen Einladungscode.
Einladungen
Eine Einladung ist ein einmaliger Code für genau eine Passkey-Registrierung. Drei Zwecke: ein weiteres Gerät für dich, eine neue Person, oder die Wiederherstellung eines bestehenden Kontos, dessen Geräte weg sind. Der Code läuft nach 72 Stunden ab und lässt sich bis dahin widerrufen; er wird per E-Mail geschickt und einmalig in der Instanz angezeigt, falls die Mail nicht ankommt.
Wer einlädt, ist Inhaber. Ein zweiter Inhaber kann selbst einladen und dir wieder Zugang verschaffen, wenn du deine Geräte verlierst. Für ein Unternehmen mit zwei Personen ist das die wichtigste Einstellung auf dieser Seite.
Wen du hereinlässt
Eingeladene sehen dieselben Buchungen wie du. Es sind Belege und Kontobewegungen, also sensible Daten: Prüfe, wen du einlädst, und entziehe Zugänge, die nicht mehr gebraucht werden, unter Einstellungen → Zugang → Zugangskonten. Ein Zugang zur Rohdatenansicht ist noch einmal etwas anderes und wird gesondert vergeben.
Häufige Fragen
- Was passiert, wenn ich mein Handy verliere?
- Liegt dein Passkey nur dort, ist der Zugang weg — und niemand kann ihn dir wiedergeben, auch wir nicht, weil es keine Kopie gibt. Deshalb sagt die Instanz von Anfang an: Richte einen zweiten Passkey auf einem anderen Gerät ein, solange du noch Zugriff hast. Speichert dein Passwort-Manager den Passkey (Apple, Google, 1Password und andere tun das), ist er auf jedem Gerät, auf dem der Manager läuft.
- Kann ich jemandem einen Zugang geben, ohne mein Gerät herzugeben?
- Ja, mit einer Einladung: ein einmaliger Code, der eine einzelne Passkey-Registrierung erlaubt, 72 Stunden gültig, bis dahin widerrufbar. Die Person registriert damit ihren eigenen Passkey auf ihrem eigenen Gerät. Du siehst danach ihr Konto in den Einstellungen und kannst es jederzeit wieder entziehen.
Passt dazu
- Die Rohdatenansicht — dein Blick hinter die OberflächeHinter der Alltagsansicht liegt ein Editor, in dem jeder Datensatz direkt änderbar ist. Wozu er da ist, was dort an den eingebauten Handgriffen vorbeiläuft — und warum wir dich trotzdem nicht aussperren.
- Warum Jubeljahr löscht — die Durchgangsstation erklärtSoftware, die deine Belege absichtlich löscht, klingt erst einmal falsch. Warum es das Gegenteil ist, wer wirklich aufbewahren muss — und die Wächter, die dafür sorgen, dass nie etwas zu früh verschwindet.
- Deine Instanz für Agenten — die ProgrammschnittstelleJede Instanz hat eine dokumentierte Schnittstelle, für die du in den Einstellungen Schlüssel erzeugst. Damit kann ein KI-Assistent deiner Wahl einrichten, Belege einliefern und zuordnen — durch dieselben Prüfungen wie du selbst. Freigeben darf er nur, wenn du es dem Schlüssel erlaubst.
Wer das nicht selbst sortieren will
Jubeljahr ist eine Vorbuchhaltung als Durchgangsstation: Belege kommen herein, werden vorkategorisiert, du prüfst und gibst frei, heraus geht ein DATEV-Buchungsstapel — und danach wird gelöscht. Eine vollständige Buchhaltung ist es nicht: keine Bilanz, keine Salden, keine Steuerberechnung.
Was Jubeljahr macht