Jubeljahr

Deine Instanz für Agenten — die Programmschnittstelle

Jede Instanz hat eine dokumentierte Schnittstelle, für die du in den Einstellungen Schlüssel erzeugst. Damit kann ein KI-Assistent deiner Wahl einrichten, Belege einliefern und zuordnen — durch dieselben Prüfungen wie du selbst. Freigeben darf er nur, wenn du es dem Schlüssel erlaubst.

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Alles, was du in deiner Instanz von Hand tust — Konten anlegen, den Kontenrahmen wählen, Belege hochladen, Buchungen zuordnen, den Export erzeugen — läuft über eine Schnittstelle. Dieselbe, die auch die Oberfläche benutzt. Und dafür kannst du Schlüssel erzeugen und sie einem Werkzeug deiner Wahl geben — zum Beispiel einem KI-Assistenten, der die Einrichtung nach den Vorgaben deines Steuerbüros übernimmt, deine Belege einliefert und beim ersten Durchgang die Zuordnung macht.

Der Schlüssel

Den Schlüssel erzeugst du in deiner Instanz unter Einstellungen → Zugang → Programmschnittstelle. Er wird genau einmal angezeigt — gespeichert wird nur sein Fingerabdruck — und lässt sich jederzeit mit einem Klick widerrufen. In der Liste siehst du je Schlüssel, wann er zuletzt benutzt wurde und ob er freigeben darf.

Die Karte „Programmschnittstelle“ in den Einstellungen: neben dem Namensfeld der Haken „Darf auch freigeben“ mit dem Link „Was heißt das?“, ein frisch erzeugter Schlüssel wird einmalig angezeigt, darunter die Liste mit der Marke „darf freigeben“ und dem Widerrufen-Knopf.
Einmal anzeigen, nur den Fingerabdruck speichern, jederzeit widerrufen — und je Schlüssel die Entscheidung, ob er freigeben darf. Der gezeigte Schlüssel ist widerrufen.

Die Anleitung für den Agenten

Die maschinenlesbare Anleitung liegt frei abrufbar unter www.jubeljahr.com/agents.md. Du musst sie nicht lesen (darfst aber): sie ist für Agenten geschrieben und beschreibt die Abläufe — Einrichtung, Einliefern, Zuordnen, Freigeben, Export — samt der Regeln, die dabei gelten. Der Satz an deinen Agenten ist damit kurz:

Lies https://www.jubeljahr.com/agents.md  (öffnet in einem neuen Tab). Hier ist mein Schlüssel. Richte meine Instanz nach dem Schreiben meiner Kanzlei ein.

Dieselben Prüfungen wie für dich

Ein Schlüssel ist kein Hintereingang. Jede Anfrage über die Schnittstelle durchläuft exakt die Prüfungen, die auch deine eigenen Eingaben durchlaufen: Ein Konto mit Buchungen lässt sich nicht löschen, eine Buchung ohne Kategorie nicht freigeben, ein unvollständiges Exportziel blockiert den Export mit benanntem Grund. Und die Zugangsverwaltung — Passkeys, Einladungen, der Verwaltungszugang, weitere Schlüssel — ist für Schlüssel gesperrt: Wer einen stiehlt, hat ein Werkzeug, keine Instanz.

Freigeben nur, wenn du es erlaubst

Zuordnen ist Vorbereitung; Freigeben ist die Entscheidung, dass eine Buchung so stimmt und in den Export darf. Diese Entscheidung bleibt bei dir — es sei denn, du gibst sie ausdrücklich ab. Beim Erzeugen eines Schlüssels gibt es dafür den Haken „Darf auch freigeben“. Ohne ihn bereitet der Schlüssel nur vor: einrichten, Belege einliefern, Kontoauszüge importieren, zuordnen. Versucht ein Agent trotzdem freizugeben, lehnt die Instanz ab und nennt den Grund; der Agent soll dir dann sagen, was fertig zur Freigabe liegt.

Mit dem Haken darf der Schlüssel freigeben — und jede so freigegebene Buchung trägt in der Prüfung eine Marke mit dem Namen des Schlüssels, auch nach dem Export. So bleibt erkennbar, wer entschieden hat: du oder dein Werkzeug. Die Erlaubnis gilt ab dem Erzeugen und lässt sich nicht nachträglich umschalten; willst du sie ändern, erzeugst du einen neuen Schlüssel und widerrufst den alten. Das ist Absicht: Die Entscheidung soll bewusst fallen, nicht nebenbei.

Was bleibt, bleibt: Auch ein freigebender Schlüssel kommt nicht an einer fehlenden Kategorie vorbei, und ob eine Zuordnung fachlich richtig ist, prüft weiterhin niemand für dich — dazu unten mehr.

Was der Agent lernt, bleibt deiner Instanz

Wenn dein Agent beim ersten Durchgang zuordnet, lernt deine Instanz dabei dieselben Regeln, die sie auch bei dir lernt: Zahlungspartner → Kategorie. Beim nächsten Import sitzt die Zuordnung von selbst — der Agent macht sich Stück für Stück überflüssig, genau wie du es tätest.

Der MCP-Anschluss

Spricht dein Agent MCP (Model Context Protocol), brauchst du nicht einmal die Anleitung: Trage in seiner MCP-Konfiguration zwei Dinge ein, und er bekommt die Werkzeuge deiner Instanz direkt gereicht.

  • Adresse: https://mcp.jubeljahr.com/i/<kennung>/mcp — die Kennung ist die Subdomain deiner Instanz. Heißt deine Instanz beispiel.jubeljahr.com, lautet die Adresse https://mcp.jubeljahr.com/i/beispiel/mcp.
  • Zugang: dein Schlüssel, als Kopfzeile Authorization: Bearer jj_….

Dahinter liegt exakt die Schnittstelle, die dieser Artikel beschreibt — der Anschluss ist ein Übersetzer, kein zweiter Weg. Er merkt sich nichts: keine Sitzungen, keine Daten, keine Schlüssel. Auch hier gilt die Sperrzone, und ein widerrufener Schlüssel ist auch dort sofort tot.

Häufige Fragen

Welchen Agenten brauche ich dafür?
Irgendeinen, der Anweisungen lesen und HTTP-Anfragen stellen kann — Claude, ChatGPT oder was du sonst benutzt. Du gibst ihm den Link zur Anleitung und deinen Schlüssel; alles Weitere steht dort. Kann dein Agent MCP, ist es noch einfacher: Adresse und Schlüssel eintragen, fertig.
Was kann ein gestohlener Schlüssel anrichten?
Er kann arbeiten, aber keine Zugänge bauen: Passkeys, Einladungen, der Verwaltungszugang und die Schlüsselverwaltung selbst sind für Schlüssel gesperrt. Du widerrufst ihn in den Einstellungen mit einem Klick, und er ist sofort tot. Trotzdem gilt: behandle ihn wie ein Passwort.
Darf mein Agent Buchungen freigeben?
Nur mit einem Schlüssel, dem du das beim Erzeugen ausdrücklich erlaubt hast. Ohne den Haken bereitet er vor — einrichten, einliefern, zuordnen — und die Freigabe in der Prüfung bleibt bei dir. Mit dem Haken darf er freigeben, und jede so freigegebene Buchung zeigt in der Prüfung, welcher Schlüssel es war.
Haftet Jubeljahr, wenn mein Agent falsch zuordnet?
Was über deinen Schlüssel geschieht, geschieht in deinem Auftrag — so steht es in AGB und Auftragsverarbeitung. Die Schnittstelle erzwingt dieselben Prüfungen wie die Oberfläche, aber welche Kategorie fachlich richtig ist, bleibt eine Frage an dich und dein Steuerbüro.

Passt dazu

Wer das nicht selbst sortieren will

Jubeljahr ist eine Vorbuchhaltung als Durchgangsstation: Belege kommen herein, werden vorkategorisiert, du prüfst und gibst frei, heraus geht ein DATEV-Buchungsstapel — und danach wird gelöscht. Eine vollständige Buchhaltung ist es nicht: keine Bilanz, keine Salden, keine Steuerberechnung.

Was Jubeljahr macht