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Belege werden gelesen, Kontoauszüge importiert, Verbindungen abgerufen, und nichts davon bucht an dir vorbei. Alles landet offen in der Prüfung. Das ist der Grundsatz, an dem Jubeljahr hängt: Maschinen lesen, du gibst frei.
Drei Zustände
- Offen: In der Prüfung. Kategorie, Konto, Datum, Gegenseite und Text lassen sich ändern, ein Beleg lässt sich zuordnen, die Buchung lässt sich löschen. Ohne Kategorie steht „Kategorie fehlt“ an der Zeile, und freigeben geht nicht.
- Freigegeben: Du hast gesagt, so ist es. Die Buchung wandert in die Ansicht Freigegeben, sortiert nach Periode, und wartet auf den Export. Die Kategorie ist verriegelt; „Wieder öffnen“ holt sie zurück in die Prüfung.
- Exportiert: Im Stapel, der beim Steuerbüro liegt. Ab hier ändert sich nichts mehr, und nach der bestätigten Übergabe holt die Löschfrist sie.
Was die Prüfung abnimmt
Die Kategorie schlägt sie vor, aus deinen früheren Entscheidungen (Buchungs-Regeln); die häufigsten stehen als Knöpfe vorn. Auto-Sortierung weist zu, was eine Regel eindeutig auflöst, und lässt den Rest offen. Zuordnungsvorschläge legen Beleg und Kontoauszugszeile zusammen, wenn Betrag und Datum passen; aus zwei Zeilen wird eine Buchung mit Beleg. Marken aus deinen Beleg-Regeln stehen an der Zeile und sagen, was dir auffallen sollte, ohne etwas zu verriegeln.
Filter und Suche machen die Liste kurz: nach Quelle, Richtung, Kategorie oder „ohne Kategorie“, Datum, Betrag, Konto. Wer nur sehen will, was heute Nacht von der Bank kam, wählt die Quelle.
Was die Freigabe verriegelt, und warum
Nach der Freigabe sind Kategorie und Konto fest. Nicht, weil eine Änderung verboten wäre, sondern weil ab da andere Dinge auf der Buchung aufbauen: die Auswertung, der Export, die Kanzlei. Eine Änderung soll deshalb ein bewusster Schritt sein, „Wieder öffnen“, und nicht ein Tippfehler in einem Auswahlfeld. Wer eine Buchung über die API freigibt, hinterlässt seinen Namen daran; siehe Agenten-Schnittstelle.
Testdaten aus einer Sandbox-Verbindung durchlaufen denselben Weg, sind aber markiert, und der Export verweigert den Dienst, solange welche im Zeitraum liegen. Nichts Erfundenes erreicht ein Steuerbüro.
Häufige Fragen
- Warum kann ich die Kategorie nach der Freigabe nicht mehr ändern?
- Weil die Freigabe der Moment ist, an dem du sagst: So ist es. Ab da rechnet die Auswertung damit, und der nächste Export nimmt es mit. Wer doch etwas ändern will, öffnet die Buchung wieder — ein Klick — und gibt sie erneut frei. Was schon exportiert ist, lässt sich nicht mehr öffnen; das steht beim Steuerbüro.
- Was macht „Massenfreigabe“?
- Sie gibt alle offenen Buchungen frei, die eine Kategorie haben. Was ohne Kategorie ist, bleibt liegen, und die Meldung sagt, wie viele. Die Automatik davor, „Auto-Sortierung“, weist Kategorien nur zu, wo eine gelernte Regel eindeutig passt — sie rät nicht.
Passt dazu
- Buchungsperioden — was zusammen exportiert wird und wann die Frist beginntMonat, Quartal, Halbjahr oder Jahr: Die Periode bestimmt, welche Buchungen zusammen an dein Steuerbüro gehen, wann eine Periode fertig ist, und ab wann die Löschfrist zählt. Der Weg von offen über freigegeben bis bestätigt.
- Buchungs-Regeln — was Jubeljahr aus deinen Zuordnungen lerntJede Kategorie, die du in der Prüfung wählst, wird zur Regel: dieselbe Gegenseite bekommt beim nächsten Mal denselben Vorschlag. Wie das Lernen funktioniert, wann eine Regel aussetzt, und wo du sie siehst, änderst und löschst.
- Beleg-Regeln — deine eigenen Prüfungen, und was sie sicher könnenJubeljahr prüft jeden Beleg mit der Rechenprobe. Wer mehr will, schaltet Regeln dazu: E-Rechnung erwartet, meine USt-IdNr muss draufstehen, Beträge über einer Grenze, Buchungen ohne Beleg. Was eine Regel sicher prüfen kann, was sie nur markiert — und warum es keinen freien Regel-Baukasten gibt.
Wer das nicht selbst sortieren will
Jubeljahr ist eine Vorbuchhaltung als Durchgangsstation: Belege kommen herein, werden vorkategorisiert, du prüfst und gibst frei, heraus geht ein DATEV-Buchungsstapel — und danach wird gelöscht. Eine vollständige Buchhaltung ist es nicht: keine Bilanz, keine Salden, keine Steuerberechnung.
Was Jubeljahr macht